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Wenn das Jahr zu Ende geht…

 

der Winter Einzug hält, die Tage in all ihren grauen Facetten „vorbei nieseln“… wird es mal wieder Zeit auf die Monate zurückzuschauen.

Was bisher geschah…                                       

Beginnen wir Ende Mai mit dem Besuch meiner lieben Eltern. Anstatt hier Urlaub zu machen, waren sie wuselig und wollten unbedingt was helfen. Davon abzubringen waren sie eh nicht – also wurde hinten der Totholzzaun bis an den „hohlen Weg“  fertig gestellt und somit auch das ganze, alte Geäst bei den Kirschpflaumen entfernt. Beides sieht jetzt sehr ordentlich aus. Und weil das noch nicht reichte, wurde noch Holz gesägt. Wenigstens konnte ich sie zu einer Partie Minigolf überreden :)

Kaum waren die Eltern weg, ging es Schlag auf Schlag. Erst gewannen die Frauen mal wieder den 1. Platz beim Amtswehrtreffen und danach gab es für mein Team den 4. Platz beim Volleyballturnier. Da das noch nicht aufregend genug war, stand ich abends dann beim Dorffest mit dem „show-team“ auf der Bühne. Alle Gruppen haben abgeliefert und das Publikum war begeistert.

Der Garten freute sich über das gute Wetter und ließ mich eine leckere Ernte einfahren. Auch im Haus kam Andee rund um den Schornstein voran und zog eine neue Mauer hoch.

Und wie heißt es so schön – nach der Party ist vor der Party. Erst eine leckere Weinprobe, dann schnell das Schuljahr abschließen und los geht es auf das „MIT DIR Festival“ – so nämlich fangen die besten Ferien an :)

Kaum zurück, während mein Mann Pfifferlinge sammelt, verbringe ich ein paar wunderschöne Tage in Jagsthausen mit den besten Mädels. Es wird nicht nur viel gelacht und gequatscht, sondern auch noch Junggesellinnenabschied gefeiert – die Überraschung ist auf jeden Fall gelungen!

Nennt man das schon Freizeitstress oder noch Party-hopping? Denn es wird mal wieder Zeit für unser „ZemiMu“. Dieses Mal auf der wunderschönen Terrasse mit kleinem Pool und Sofaecke.

Mona on the road macht mal kurz Pause, denn wie immer gibt es jede Menge zu tun und gefühlt ist das diesen Sommer etwas zu kurz gekommen. Im Bad verputze ich endlich die Außenwand und dann wird Holz gemacht – mit großem Gerät, dem Sägespaltautomaten. Doch auch hier kann ich nur kurz unterstützen denn es geht schon wieder los… mal kurz im Heimatdorf vorbei schauen, den lieben Menschen „Hallo“ sagen und wieder hoch düsen. Die Wand im Bad kann nun gestrichen werden, bevor es auf den nächsten Geburtstag geht – dieses Mal wenigsten nur über den Zaun.

Bei so viel Trubel wird es mal Zeit für etwas Zweisamkeit und einem tollen Spaziergang um einen See in der Nähe. Die Vorbereitung für Corinnas Geburtstag laufen und Bernadette und ich drehen noch ein kleines Video, bevor ich wieder nach Bayern fahre um Geburtstag zu feiern.

Während ich mich vergnüge sieht es in der Küche wie auf einer Ausgrabungsstätte aus, da Andee einen Sockel für den neuen Holzofen betoniert. Apropos Holzofen – auch die neue Küche ist schon bestellt und wartet sehnsüchtig bis sie in ihre Räumlichkeiten einziehen kann J

Wieder zurück wird erst einmal der große Wall zur Straße gemäht. Das wollte ich schon lange mal machen um zu sehen, was es braucht um Stück für Stück meine Terrassen-Beete anzulegen… Aber erst einmal wurden die von Papa organisierten Stühle dort platziert um die Aussicht zu genießen.

Danach ging es nach Berlin, auch hier mal wieder „Hallo“ sagen, bevor wir nach Bayern gefahren sind um einen weiteren 40. Geburtstag zu feiern.  Dann wieder hoch und dann gegen Ende wieder runter für eine Hochzeit. Wow, war dieses Jahr was los…

Kein Wunder, dass ich hier zu nichts komme. Und dann verbringe ich meine Zeit auch noch damit  Lagerkisten für Äpfel zu bauen.

Da hätte ich doch fast vergessen, dass ich gegen Ende Oktober nochmal runter gefahren bin, denn es ging mit den zwei Besten nochmal los und zwar Richtung Österreich und zwar nach Wien. Ein wunderschönes Wochenende voller Kultur und Leckereien. Kaum zurück noch für eine Nacht mit meinem Schatz nach Hamburg und dann wurde es mal wieder Zeit sich auf Hof und Haus und die Arbeit zu konzentrieren.

Bäume mussten gefällt werden. Ich habe zum ersten Mal mit der Motorsäge und einem Fällschnitt drei kleine Bäume gefällt. Okay zur Sicherheit hat Andee noch mit dem einem Seil abgesichert, aber nur weil die so dicht am Haus standen.

Und schwupp hatte ich Geburtstag, was natürlich gefeiert werden musste. Erst mit dem Lieblingsnachbarn, dann ausgiebig in Berlin und eine Woche später noch mit den Nachbarn im Style eines kleinen Weihnachtmarktes mit Würstchen, Lagerfeuer, Glühwein und Waffeln.

Und während ich hier eine Feier nach der nächsten absolvierte, hat der beste Ehemann aller Zeiten, ganz heimlich, still und leise Schritt für Schritt in der Küche gearbeitet.
Erst einmal musste an der Wand zum Bad der alte Putz abgetragen werden.
(Da die Vorbesitzerin keinen Wert auf "gerade" Wände legte. Nichts war hier eben, glatt oder wenigstens ohne Wellen. Nicht einmal die Kabel für den Lichtschalter wurden ordentlich unterputz verlegt.)
Dann wurde die Wand Stück für Stück wieder aufgebaut, was gar nicht so einfach ist, wenn Mann das erste Mal mit Lehm verputzt und erst mal mit "try and error" an die Sache heran gehen muss. Dann ging es weiter mit den Anschlägen an der Badtür, der Außenwand, den Fensterleibungen und Fensterbögen. Bald bin ich dann dran und darf das Ganze streichen :)

Und zum Abschluss des Jahres darf die Nikolaus-Tour natürlich nicht fehlen. Weihnachten wird dieses Jahr ganz gemütlich gemacht, denn zu Silvester lassen wir es nochmal in der Hauptstadt krachen.  

  

Frühlingserwachen in Krempendorf

 

Mit einem Mix aus trüben Tagen und Sonne mit blauem Himmel begrüßt uns der Januar - und es wird mal wieder Zeit für die altbekannten Holzarbeiten. So wird Platz geschafft für eine neue Lieferung.

Die schönen Tage geben dem weltbesten Mann die Möglichkeit das Holz auf der Terrasse zu verlegen und so entsteht Schritt für Schritt unser neuer Lieblingsplatz – schöner könnte er im Baumarktprospekt auch nicht aussehen :)

Auch vor der Terrasse sieht es nun besser aus, da Andee mit viel Muskelkraft und Erde den Boden ausgeglichen hat und nun Gras über die Sache wächst.

Auch in der Küche geht es voran. Den Anschluss in der Nische zum Kamin und Dachboden hat Andee geschlossen, sowie eine alte Mauer abgerissen und eine neue eingepasst. Ich sag „Juhu und Stück für Stück!“

Beim Dorfputz werden die Linden zurückgeschnitten und ich lasse mir einen Stapel der Äste bringen. Diese eignen sich nämlich aufgrund ihrer Größe und Biegsamkeit perfekt für meine Flechtzäune. Wie immer benötigt alles seine Zeit und um ein Element herzustellen vergehen schnell mal 1,5 Stunden.

Es wird mal wieder Zeit was im Wald zu machen… Die Apfelbäume sollten ausgeschnitten werden, was einfacher gesagt ist als getan… Einen Anfang habe ich gemacht und auch schon Rat vom lieben Nachbarn geholt, wie wir das weiter angehen. Rund um den Totholzaun habe ich es etwas begehbarer gestaltet und ihn mit dem angefallenen Schnitt aufgefüllt.

Mit den eingefrorenen Früchteresten setze ich Schnaps an, damit in der Gefriertruhe wieder Platz ist für all das was die Ernte bringen wird. Und damit diese auch gut ausfällt, werden in der Küche schon fleißig Samen vorgezogen.

Dadurch, dass ich die meisten Beete aus dem herumliegenden alten Holz gebaut habe, zerfallen sie nun nach 5 Jahren… Also müssen diese ersetzt werden. Am meisten freue ich mich über mein „Frühbeet“. Eigentlich wollte ich einen Aufsatz für ein bestehendes Beet bauen. Das hat dann alles nicht so gepasst und auch ausgesehen wie hingepfuscht, so dass ich dann einfach ein neues gebaut habe – zwar wie immer ohne vorherigen Plan, dieser entstand Schritt für Schritt mit dem Beet – dafür aber trotzdem ziemlich durchdacht :)

Auch im Bad ging es ein bisschen voran. Die Außenmauer soll noch fertig verputzt werden und einen Anstrich bekommen. Dafür mussten aber erst einmal Sockelfließen gefunden und verlegt werden. Alles gar nicht so einfach. So viel Spaß es macht mit einem guten Fließenschneider zu arbeiten (auch den zu bekommen war eine kleine Reise…) so nervenaufreibend war es für mich Silikonfugen zu machen.

Auch mal ein Wochenende raus darf nicht fehlen und so waren wir zum Konzert und Freunde besuchen in Leipzig und ich hatte noch ein fantastisches WG-Revival-Wochenende in Berlin.

Da steht auch schon Ostern vor der Tür und anstatt sich einen faulen Lenz zu machen kommt mein Lieblingsmaurer von Bayern in die Prignitz und macht mit mir die Mauer zum Nachbarn schick. Das stand schon lange auf der „to-do-Liste“, da die Mauer leider bröselte und sich irgendwie selber auflöste. Es war eine ordentliche Materialschlacht… Kevin musste einiges an tiefen Löchern ausgleichen, bevor überhaupt an verputzen zu denken war. Aber am Ende haben wir es zu dritt geschafft und nach 2 Wochen schuften sieht die Mauer wie neu aus und hält nun auch die nächsten 100 Jahre wieder. Danke dafür!!

Wie war das nochmal mit dem „Erst macht Frau ein Projekt fertig bevor sie ein neues angeht?!“ Trifft bei mir wohl eher selten zu – ich habe mir ein Klettergerüst / Spielhaus gekauft, was jetzt bunt gestrichen wird und dann für mich und  alle Kind gebliebenen Besucher zur Verfügung steht :)

Die Terrasse wurde mit den Nachbarn eingeweiht, die Pflanzen im Garten wachsen (auch wenn es mal regnen könnte) und ich bin da irgendwie schon wieder in alles Mögliche verwickelt. Frauengruppe Feuerwehr fürs Amtswehrtreffen, Volleyball mit den Nachbarn und in der „Showgruppe“ fürs Dorffest – wie immer kommt hier keine Langeweile auf :)